Pressemitteilung 19.03.2010: Mütter von Srebrenica reagieren auf ex-General Sheehan
Van Diepen Van der Kroef Advocaten vertreten 6.000 Hinterbliebenen des Völkermords von Srebrenica (auch bekannt als „die Mütter von Srebrenica“) in dem Zivilprozess gegen den niederländischen Staat und die UNO.
Die sexuelle Ausrichtung der Soldaten ist sicher nicht die Ursache für den Völkermord. Fakt bleibt, dass die niederländischen Truppen es unterlassen haben, die Zivilbevölkerung von Srebrenica zu schützen. Dies war der Auftrag der Blauhelme. Die niederländischen Blauhelme sind ihrer völkerrechtlichen Verpflichtung, um den Völkermord zu verhindern, in keiner Weise nachgekommen, obwohl die UNO-Resolutionen den Einsatz von Gewalt ausdrücklich zuließen. Für die Mütter von Srebrenica spielt die Ursache dafür keine Rolle, da sie bis heute weder eine Entschuldigung noch Kompensation durch den niederländischen Staat und/oder die UNO erhalten haben. Die UNO und der niederländische Staat nutzen alle juristischen Mittel, um ihre Mitverantwortung für diesen ersten Völkermord auf europäischer Ebene nach dem 2. Weltkrieg zu verschleiern.
Die Mütter werden in ihrem Kampf um Gerechtigkeit nicht nachlassen.
"Sie besitzen das Gefühl für meine Branche. Sprechen die Sprache. Ich brauch nichts zu übersetzen."
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