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Pressemitteilung 23.10.2009: Mütter von Srebrenica begrüßen Prozessauftakt gegen Radovan Karadzic

Die Mütter von Srebrenica können nun 14 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica endlich einem der Hauptverantwortlichen in die Augen sehen.

Gleichzeitig wird damit die Weltöffentlichkeit wieder auf dieses Drama der UNO hingewiesen. Die 8.000 bis 10.000 Opfer des Völkermords standen unter dem Schutz der UNO und wurden nicht nur allein gelassen, sondern die Blauhelme halfen bei der Deportation der späteren Opfer.

Wie der Präsident des Kriegsverbrechertribunals für Jugoslawien Richter Patrick Robinson am 8. Oktober vor der Hauptversammlung der UNO in aller Deutlichkeit ausgeführt hat, kann dauernder Frieden in der Region nur erreicht werden, wenn die Opfer des Völkermords kompensiert werden.
Der Präsident hat weiter bemängelt, dass die internationale Gemeinschaft auch die Opfer dieses Völkermords vergessen hat und dies dringend verändert werden muss. (Siehe http://www.icty.org/x/file/press/pr_attachments/pr1335a.pdf)

14 Jahre nach dem Völkermord verweigern die UNO und der niederländische Staat noch immer jeglichen Dialog mit den Opfern. Die UNO nutzt über seinen Bundgenossen, den niederländischen Staat, alle juristischen Mittel, um so lange wie möglich einer Lösung dieses Problems zu entkommen. Auch dies ist ein Grund, warum die UNO weltweit an Glaubwürdigkeit verliert. Die Menschenrechte sollen anscheinend für die UNO nur beschränkt gelten.

Es wird höchste Zeit, dass die Weltgemeinschaft den Generalsekretär der UNO Ban Ki Moon zwingt, den Dialog mit den Opfern zu beginnen und eine Lösung anzustreben.

Für mehr Informationen zu dem Verfahren gegen die UNO und den niederländischen Staat verweisen wir auf unsere Webseite.

Pressemitteilung herunterladen (40Kb)

 "Sie kommen mit der Problemlösung bevor die Probleme entstehen."

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